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Laelia purpurata var. atroviolacea OP in vitro

OrchiPack

Jede OrchiPack enthält 4 Pflanzen. 

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Dieses Bild dient nur als Beispiel. Die tatsächliche Pflanze kann in Form und Farbe vom Bild abweichen. Pflanzen werden ohne Blüten versandt.

Beschreibung

Laelia purpurata var. atroviolacea OP in vitro

Name: Laelia purpurata Lindl.
Synonyme: Cattleya purpurata (Lindl.) Van den Berg; Sophronitis purpurata (Lindl.) C.Van den Berg & M.W.Chase
Etymologie: purpurata = purpurfarben / purpurn gekleidet (lateinisch — verweist auf die intensiv purpurne Zeichnung der Blütenlippe). 
Erstbeschreibung: 1852 von John Lindley in Paxton's Flower Garden (3: 111).
Herkunft / Verbreitung: Brasilien (Endemit im Südosten und Süden, vor allem in den Bundesstaaten Rio de Janeiro, São Paulo, Paraná, Santa Catarina und Rio Grande do Sul).

Standort / Habitat: Epiphytisch auf hohen Bäumen in Küstenwäldern (Restinga) sowie in feuchten Küstenbergwäldern nahe dem Atlantik in Höhenlagen von Meereshöhe bis ca. 400 Metern. Sie ist an sehr helle Standorte mit hoher Luftfeuchtigkeit und stetiger Meeresbrise angepasst.

Beschreibung & Anmerkungen: Laelia purpurata ist eine der spektakulärsten und majestätischsten Orchideenarten Brasiliens (oft als die "Königin der neotropischen Orchideen" bezeichnet). Sie wächst kräftig und bildet keulenförmige Pseudobulben mit jeweils einem großen, starr-ledrigen Blatt aus. Die Blütenstände bringen bis zu 7 riesige, duftende Blüten (15–20 cm) hervor, die durch strahlend weiße bis rosa Petalen und eine tief purpurviolette, innen gelb gestreifte Lippe bestechen.

Hinweise zum Ausflaschen (In-vitro Sämlinge): Wenn Sämlinge im Glas (Flask) geliefert werden, sind 4 Pflanzen pro Gefäß eine überschaubare Menge. Sind die Sämlinge beim Transport mit dem Nährmedium/Agar vermischt worden, sollte das Ausflaschen umgehend erfolgen, da das Gel auf den Blättern rasch zu Pilz- und Bakterienfäulnis führt. Sind die Pflanzen und das Medium unbeschädigt und getrennt, belässt man das Glas am besten für 2 Wochen an einem hellen, warmen Ort (ohne direkte Sonne), damit sich die Pflanzen an die neue Umgebung gewöhnen, bevor man mit dem Ausflaschen fortfährt.

Beim Ausflaschen werden die Sämlinge vorsichtig entnommen und der Agar unter lauwarmem, sauberem Wasser lückenlos von den Wurzeln abgespült. Anschließend pflanzt man sie in ein sehr feines, luftiges Substrat (z. B. feines Sphagnum-Moos oder feine Pinienrinde) und kultiviert sie bei konstant hoher Luftfeuchtigkeit (über 80 %, z. B. im Minigewächshaus) und warm-intermediären Temperaturen, bis sie sich etabliert haben.